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Capelli Systems - Klaus Müller

Die Klaus Müller Naturhaarfarben

Mit Pflanzen Haare färben!

Mehr Glanz für Ihr Haar?
Eine farbliche Veränderung?
Rot, Blond oder Braun?

Wer keine chemische Haarfarbe verwenden will, kann mit Pflanzenfarben aus Kräutern oder Rinden ganz natürlich Farbakzente ins Haar zaubern.

Das Färben der Haare mit Pflanzenfarbe ist sehr schonend für das Haar und wird schon seit Urzeiten angewandt.
Natürlich erfordert die Anwendung einer Naturhaarfarbe viel Wissen und Erfahrung, sowie ein neues Farbverständnis.
Denn, jede Haarfarbe variiert ein wenig und ein optimales Ergebnis wird nur bei einer gesunden Haarstruktur erzielt.
Die Gerbstoffe in der Pflanzenfarbe verändern die Eigenfarbe des Keratins.
Das Haar bekommt dadurch natürliches Volumen und einen wunderschönen Glanz.

Klaus Müller Naturhaarfarben (aus Pflanzen) gibt es in 7 verschiedenen Farbtönen, die untereinander mischbar sind.

  • Sahara
  • Haselnuss Gold
  • Mahagoni Dunkel
  • Feuerrot
  • Walnuss (Mahagoni Kupfer)
  • Kaffee hell
  • Kaffee dunkel

Die Klaus Müller Naturhaarfarben können zum Optimieren mit der Klaus Müller Vitaminfarbe Kamille, Haselnuss, Kastanie oder Weizen gemischt werden.
So entsteht eine unerschöpfliche Palette an natürlichen, lebendigen und strahlenden Farben.

Die Klaus Müller Naturhaarfarben (aus Pflanzen) sind aus biologischem Anbau und frei von toxischen Stoffen.

 

Zu den Pflanzen in den Klaus Müller Naturhaarfarben gehören:

 

Walnuss Walnuss (lateinischer Name: Juglans regia) 

Zum Färben werden ausschließlich die noch grünen Schalen verwendet.
Je brauner die Schalen, desto schwächer die Färbewirkung.

Die Echte Walnuss wächst als Baum und wird 10 – 25 m hoch. Die Blütenfarbe ist grünlich. Die kugeligen bis eiförmig-kugeligen Früchte haben außen eine glatte grüne Schale, innen enthalten sie die bekannten Walnüsse.

Die Walnuss wächst in Europa, Asien, Nordamerika und sogar in über 3300 Meter Höhe im Himalaja.

 

Sandorn Sanddorn (lateinischer Name: Hippophaë rhamnoides)

Die orangeroten bis gelben Beeren enthalten reichlich ätherische Öle.
Für die Farbherstellung werden ausschließlich die Blätter verwendet.

Der sommergrüne Sanddorn besitzt eine strauchförmige Wuchsform und erreicht eine Wuchshöhe von einem bis zu sechs Meter. Er verfügt über ein tief- und weitreichendes Wurzelsystem, das sich 1,5 bis 3 Meter in die Tiefe und bis zu 12 Meter in waagrechter bzw. schräger Richtung ausdehnt.

Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt in Ost- und Westasien und Europa.

 

Kurkuma Kurkuma (lateinischer Name: Curcuma longa)

Die creme- bis rosafarbenen Blüten und die „Wurzelknollen“ (ähnlich einer Ingwerwurzel), die den Farbstoff Curcumin enthalten, werden zur Farbherstellung geerntet.

Kurkuma ist eine krautige Pflanze und wird bis zu einem Meter hoch. Es werden stark verzweigte aromatische Wurzeln ausgebildet, die an ihren Enden Knollen entwickeln. Die grünen elliptischen Blätter sind 20 bis 45 cm lang und gestielt.

Die botanische Heimat der Kurkuma liegt in Südasien.

 

Kamille Echte Kamille (lateinischer Name: Matricaria chamomilla)

Zur Farbgewinnung werden die Blütenköpfchen, die reich an ätherischen Ölen sind, herangezogen.

Die echte Kamille ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis 50 cm erreicht. Die ganze Pflanze besitzt einen starken, charakteristischen Kamillegeruch. Die Stängel stehen aufrecht und sind im oberen Bereich stark verzweigt. Die Blätter sind 4 bis 7 cm lang, zwei- bis dreifiederteilig und tragen eine Stachelspitze.

Der Ursprung der Pflanze liegt in Süd- und Osteuropa, heute ist sie in ganz Europa, Nordamerika und sogar in Australien zu hause.

 

Kaffee Kaffee (lateinischer Name: Coffea canephora)

Der Farbstoff wird aus den Kaffee-Kirschen (diese werden geröstet und fermentiert) und aus den Blättern hergestellt.

Die aus der Familie der Rötegewächse stammende Kaffeepflanze gibt es in vielen Arten. Es sind immergrüne kleine Bäume oder Sträucher mit gestielten glänzenden Laubblättern. Aus den duftenden zwittrigen Blüten entsteht die so genannte Kaffee-Kirsche, in welcher sich jeweils zwei Kaffeebohnen befinden.

Alle Kaffee-Arten haben ihre ursprüngliche Heimat im tropischen Afrika und Madagaskar. Heute wird Kaffee auch in Südamerika und Asien angebaut.

 

Faulbaum Faulbaum (lateinischer Name: Frangula alnus)

Früchte und Rinde des Faulbaums (der auch Pulverholz genannt wird) werden als Färberohstoff genutzt.

Der Faulbaum wächst als Strauch oder kleiner Baum, der bis zu sechs Meter hoch und 60 Jahre alt werden kann. Die eiförmigen Laubblätter wachsen vermehrt an den Enden der Zweige. Die beerenartigen Steinfrüchte, die zuerst grün, dann rot und im reifen Zustand blauschwarz sind, können bei Verzehr eine giftige Wirkung entwickeln.

Der Faulbaum ist ursprünglich in Europa und Asien beheimatet und wächst mittlerweile auch in Nordafrika und Nordamerika.

 

Die Geschichte der Naturfarbe

Die Geschichte des menschlichen Ausdrucks beginnt zum Großteil mit Naturfarben. Das Entdecken von färbenden Blättern, Wurzeln und Beeren brachte schon früh neue Farbtöne ins gesellschaftliche Leben. Die Sensibilität der Pflanzenfarben und der enorme Aufwand beim Herstellen machte diese Naturfarben zu Kostbarkeiten. Schon in der Antike entstanden spezialisierte Gruppen von Farbenherstellern und bald auch eine "Zunft" der Farben-Fälscher. Mit der Entdeckung ergiebiger Färbepflanzen und -hölzer entstand im Mittelalter mit der Färberei ein bedeutender wirtschaftlicher Aufschwung in Europa. Erst durch die Erfindung synthetischer Farbstoffe im 19. Jahrhundert erlebten die Naturfarben-Hersteller einen Einbruch. Heute finden Naturfarben in vielen Bereichen wieder ihre Anwendung, denn wer sich tiefer in die Welt der synthetischen Farben umsieht, erlebt oft eine gähnende Langeweile und eine knallige Farbenplattheit. Das ist die Kehrseite der industriellen Produktion.

"Nichts kann organische oder anorganische Naturfarben in ihrer Lebendigkeit und der besonderen Ausstrahlungskraft ersetzen."

Fast alle Pflanzenfarben werden durch Mahlen der getrockneten pigmenthaltigen Pflanzenteile hergestellt. Die Gewinnung ist heute immer noch ein aufwendiger Arbeitsprozess. Gute Qualität der Rohstoffe und eine fachmännische Verarbeitung sind die Grundvoraussetzungen für ein hochwertiges Produkt.

   

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